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Warum historische Forschung, Gedenkarbeit, Erinnerung und Mahnung erforderlich sind ...

Gemeinsame Veranstaltungsreihe mit extramural e.V. mit dem Gedenkort Fontanepromenade 15 e.V.

 

Heutzutage werden immer mehr Menschen von existenzieller Selbstversorgung
abgeschnitten. Die geplante inklusive Arbeitseinsatzpolitik von Alg-II-Berechtigten sieht fünfjährige Bürgerarbeit in privaten Unternehmen ohne Lohn vor. Uns erinnert das an Arbeit im Strafvollzug, rechtswidrige „Ein-Euro-Jobs“, auch an die Zwangsarbeit von Juden, Politischen, Konfessionellen, „Asozialen“ und „Kriminellen“ im NS sowie an die jahrhundertelange Arbeitshauspraxis.

Warum gibt es Forschung zur Zeitgeschichte? Was lernen wir heute daraus?

Wie ist es für Kinder und Enkel der Verfolgten, wenn sie plötzlich mit dem Leben ihrer Vorfahren konfrontiert sind? Und welche Schlussfolgerungen ziehen sie daraus? Die Erzählwerkstätten sollen kulturelle Erfahrungen in mit Zeitzeug *innen, deren Kindern und Enkeln von Verfolgten aufarbeiten. Sie dienen dem respektvollen Miteinander, gegen Rassismus, Ausgrenzung und
Diskriminierung.

Wir beschäftigen uns als Verein extramural e.V. hauptsächlich mit den so genannten Asozialen im deutschen Faschismus. Wir haben uns der Frage gestellt, welche Ursachen bzw. welche Vorläufer das Handeln der deutschen Faschisten gegen soziale „Außenseiter“, Menschen mit Behinderungen und andere sozial Benachteiligte hatte.

Wir sind Kinder und Enkel von Verfolgten im deutschen Faschismus. Individuell stießen wir auf die Geschichte unserer Ahnen oder erlebten unsere (häufig vor uns schweigenden) Vorfahren mit ihren Eigenarten, die wir oft nicht verstanden haben. Als wir aufeinander trafen und uns unsere Geschichten erzählten, stellten wir Ähnlichkeiten im Handeln unserer Eltern und Großeltern fest. Wir haben uns als Gruppe Folgegeneration in Berlin auf den Weg gemacht.

Von Ende November bis Mitte März kommenden Jahres wollen wir mit fünf Veranstaltungen Einblick in unsere Arbeit präsentieren.

 

1. Verfolgte Leben

28. November 2018, 19:00 -21:00 Uhr

Wolfgang Herzberg wurde in England geboren. Dorthin waren seine Eltern vor der Verfolgung durch die Faschisten geflohen. Ihre Verfolgungsgeschichte, ihren Umgang in der DDR und der DDR mit ihnen sowie die Neuigkeiten nach der „Wende“ erzählt Wolfgang Herzberg mit einem lyrischen, musikalischen Programm. 


Publikumsgespräch mit Wolfgang Herzberg

 

2. Wegen Homosexualität verfolgt

19. Dezember 2018, 19:00 -21:00 Uhr


Der Vater von P. Hörig wurde im deutschen Faschismus als angeblich Homosexueller verfolgt. Seine Tochter setzt sich noch heute mit dieser
Verfolgung auseinander und erhält schon wieder Schmähbriefe. 


Publikumsgespräch mit Petra Hörig


3. Offenes Thema

16. Januar 2018, 19:00 -21:00 Uhr


Wir haben einen Überraschungsgast oder zeigen einen Film.


Publikumsgespräch.

 

4. Bewegtes Leben

20. Februar, 19:00 - 21:00 Uhr


Regina Szepansky wird über das Leben ihrer Eltern berichten. Ihr Vater Wolfgang ging ins Exil nach Holland, kam dann als Kommunist ins KZ Sachsenhausen und überlebte den Todesmarsch. 1951 bekam er, ebenso wie ihre Mutter, als Lehrer aus politischen Gründen in West-Berlin Berufsverbot. Ab den 1970er Jahren war er bis ins hohe Alter als Zeitzeuge aktiv. Beide erhielten 1996 das Bundesverdienstkreuz.


Publikumsgespräch mit Regina Szepansky

 

5. Leben mit Brüchen

20. März, 19:00 - 21:00 Uhr


Eva Nickel wurde nach dem Krieg geboren. Dennoch hat ihre Mutter ein schreckliches Schicksal erlitten. Sie verlor ihre kleinen Töchter, die im letzten Transport nach Auschwitz deportiert wurden.


Publikumsgespräch mit Eva Nickel

 

Ort:

Nachbarschaftshaus Urbanstraße
Bibliothek, Urbanstr. 21, 10961 Berlin


Anfahrt:

U8 U/Hermannplatz, U7 Gneisenaustr.,
Südstern, Bus M29, M41, M44, 104, 140,
171, 194, 344

Veranstalter:

extramural e.V.
c/o Götz Wilhelm Renger
Hausburgstr. 28, 10249 Berlin
Tel. (030) 69204986
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Gefördert durch die Aktion Mensch

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- - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -  frühere Mitteilung - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -  

Zwangsarbeit der als Juden verfolgten Berliner Bürger*innen zwischen 1939 - 1943 in privaten Unternehmen in Friedrichshain und Kreuzberg

 

Die Ausstellung präsentiert Ausschnitte aus den privaten Unternehmen in
Friedrichshain und Kreuzberg, in denen als Juden verfolgte Berliner Bürger*innen Zwangsarbeit leisten mussten.

Im Dezember 2016 bemerkten wir, dass es zum Geschlossenen Arbeitseinsatz der als Juden verfolgten Berliner Bürger*innen in Berlin keinerlei Verzeichnisse zu den Orten der Arbeitseinsätze in der Stadt Berlin und in privaten Unternehmen gab. Im Vergleich dazu wird immer davon gesprochen, dass alle Felder rund um die Shoa lange aufgearbeitet sind. Dem ist aber längst nicht so.

Da ja gerade in Berlin die Zwangsarbeit an jeder Ecke stattfand, und es
Lagerunterbringungen an jeder Ecke gab, entstand die Idee, danach zu suchen, in welchen Unternehmen als Juden verfolgte Berliner Bürger*innen eingesetzt waren.

Ort: Kultursaal der Wohnungsbaugenossenschaft, 3. Hof,
Prinzenallee 58, 13359 Berlin

Eröffnung: 17.10.2018, 15:00 Uhr

 

geöffnet:

Mittwoch den 17.10.2018 zwischen 15:00 und 18:30 Uhr

Donnerstag den 18.10.2018 zwischen 15:00 und 18:30 Uhr

Freitag den 19.10.2018 zwischen 15:00 und 18:30 Uhr

Sonnabend den 20.10.2018 zwischen 17:00 und 20:00 Uhr

Sonntag den 21.10.2018 zwischen 15:00 und 18:30 Uhr

Montags geschlossen

Dienstag den 23.10.2018 zwischen 15:00 und 18:30 Uhr

Mittwoch den 24.10.2018 zwischen 15:00 und 18:30 Uhr

Donnerstag den 24.10.2018 zwischen 15:00 und 18:30 Uhr

Freitag den 26.10.2018 zwischen 15:00 und 18:30 Uhr

Sonnabend den 27.10.2018 zwischen 17:00 und 20:00 Uhr

Sonntag den 28.10.2018 zwischen 15:00 und 18:30 Uhr

Montags geschlossen

Dienstag den 30.10.2018 zwischen 15:00 und 18:30 Uhr

 

RollstuhlfahrerInnen fahren über den 2. Hof übers Café in
den Kultursaal hinein – barrierefrei.

Es sind barrierefreie Toiletten vorhanden.

 

Fotografie, Video bzw. Abschreiben der Ausstellungsbahnen ist nicht möglich.

 

Gefördert von der Berliner Landeszentrale für Politische Bildung

 

 

 

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Hi Leute,
ich wollte den Blumen Wasser bringen, die waren jedoch schon verdurstet und die Ameisen haben die Vase innen und darunter als Brutstätte in Beschlag genommen.

Blumen entsorgt. Hier könnt ihr Abschied nehmen.

abgeblühter Rosenstrauch
abgeblühter Rosenstrauch

Bei der Gelegenheit den Klee von Tuckee besichtigt, der auch Durst leidet.

schwarzer Winkel
schwarzer Winkel

Und

Info zum schwarzen Klee
Info zum schwarzen Klee

Die fehlenden Tafeln sind kein Opfer des Vandalismus geworden, sondern dem falschen Kleber der Hersteller ausgeliefert gewesen. Eine Tafel wurde das unbeschädigt abgelegt.

Fundort einer Infotafel
Fundort einer Infotafel

Habe das dem Bürgermeister gemeldet und um Abhilfe gebeten. Ebenso ist das freie W-LAN für den auf den Tafeln verwendeten QR-Code nicht mehr existent.

Na, einmal schauen, was jetzt "bassiert"